Montag, 11. Juli 2016

Erebos (Rezension)

Titel: Erebos 


Autor/in: Ursula Poznanski 


Verlag: Loewe


Seiten: 485


Preis: 9,95 €






Inhalt:

Nick ist süchtig nach Erebos, einem Computerspiel, das an seiner Schule von Hand zu Hand weitergereicht wird. Die regeln sind äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er muss dabei immer alleine sein und darf mit niemandem über Erebos reden. Wer dagegen verstößt oder seine Aufgaben nicht verstößt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Was aber am merkwürdigsten ist: Erebos verteilt Aufträge, die nicht in er virtuellen Welt, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Fiktion und Realität verschwimmen auf irritierende Weise. Und dann befiehlt das Spiel Nick, einen Menschen umzubringen...

Meine Meinung: 

Nachdem ich von "Layers", einem neuen Buch von Ursula Poznanski so begeistert war, musste ich natürlich auch ihren überaus bekannten Jugendthriller "Erebos" lesen. 

Erst mal kann ich sagen, dass ich in meiner Freizeit keine Computerspiele spiele und erstmal dachte, ich könne mit dem Buch nicht sonderlich viel anfangen. Daran liegt es wahrscheinlich auch, dass ich die langen Szenen, die in der fiktionalen Computerwelt Erebos gespielt haben, teils etwas uninteressant und lang fand. Aber insbesondere ab der Mitte des Buches, wo sich das wieder etwas legt, fand ich die Geschichte echt klasse. 
Sogar für einen Nichtkenner im Gebiet Computerspiele wurde alles so erklärt, dass ich es verstehen konnte.
Die Protagonisten, insbesondere Nick, machen teils eine ziemliche Wandlung durch und ich war echt leicht geschockt von Nick. Auch die anderen Personen waren ziemlich gut durchdacht, teilweise sehr liebenswert, aber auch das Gegenteil.
Immer wenn Nick zum Beispiel darüber gegrübelt hat, wer im Spiel Erebos welche Person auf seiner Schule ist, habe ich mitgerätselt.

Die Geschichte ist unglaublich definiert und detailreich und ziemlich geschickt durchdacht. 
Es ist für jeden, egal ob er Thriller normalerweise liest (tue ich nämlich eher nicht) empfehlenswert. Egal ob Junge oder Mädchen, 12 oder 16 Jahre alt. Ich habe dem Buch, da ich es kaum aus der Hand legen konnte, 5 / 5 Sternen gegeben. 

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