Dienstag, 10. November 2020

Ich an meiner Seite [Rezension]


In „Ich an meiner Seite“ von Birgit Birnbacher folgen wir dem jungen Arthur, der nach gut zwei Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird. Als Leser:in erfahren wir nach und nach, weshalb er überhaupt im Gefängnis war, und erleben außerdem, ob und wie Arthur zurück in das „normale“ Leben findet. Unterstützung bekommt er dabei von seinem Therapeuten und einer ihm sehr nahestehenden älteren Dame, die er seit vielen Jahren kennt. 

Mittwoch, 14. Oktober 2020

Gone With the Heat 2 [Rezension]

Titel: Gone With The Heat - Für immer und ewig?

Autorinnen: Katharina Jensen & Jacqueline Schiesser

Seiten: 297 Seiten

ISBN: 978-3863618377

Preis: 18,90 € (Hardcover)

Band 2 der Dilogie "Gone With The Heat"



Die folgende Rezension kann Spoiler zu Band 1 der Dilogie enthalten. Band 2 sollte auf jeden Fall nach Band 1 gelesen werden.

Klappentext:

In Aidans Familie steht die Welt Kopf. Sein Großvater Paul hat sich geoutet. Wie soll das Leben nun weitergehen? Und was entwickelt sich zwischen Paul und seiner wiedergefundenen Jugendliebe Dale? Immerhin liegen 40 Jahre unterschiedlich geführte Leben zwischen ihnen. 
Aiden lernt währenddessen seinen leiblichen Vater kennen und seine Beziehung zu Arjun führt ihn bis nach Indien, wo ein unfreiwilliger Pärchenurlaub zur Bewährungsprobe für die junge Liebe wird.

Meine Meinung:

Nach dem Ende des ersten Bandes wollte ich natürlich wissen, wie die Geschichten von Aidan und Paul, die in Band 1 auf mehrere Weisen zusammengeführt wurden und zusammengefunden haben, weitergehen. Etwa eineinhalb Jahre später ist jetzt Band 2 erschienen - wieder mit einem sehr hübschen Cover - den ich natürlich direkt gelesen habe. Und sehr gerne mochte! (Ps: mein ursprüngliches Feedback fing folgendermaßen an: "Ich bin fertig!!! Und wirklich ein bisschen verliebt [...]")

Mittwoch, 12. August 2020

Find Me [Rezension]

 

Titel: Find Me

Autor: André Aciman

Seiten: 296 Seiten

ISBN: 978-3423282307

Preis: 22,00 € (Hardcover)


Klappentext:

Samuel ist auf dem Weg nach Rom, um seinen Sohn Elio zu besuchen, der dort als Pianist lebt. Seit der Trennung von seiner großen Jugendliebe Oliver ist Elio keine längere und ernsthafte Beziehung eingegangen. Oliver hingegen hat in New York geheiratet, ein bürgerliches Leben als Collegeprofessor begonnen, eine Familie gegründet. Doch insgeheim wartet er auf die Begegnung mit einem Menschen, die ihn so erschüttert und bewegt wie einst die mit Elio. Und Samuel begegnet auf seiner Reise einem Menschen, der ihm nach dem Ende seiner Ehe zeigt, was es bedeutet zu lieben.

Vielen Dank an den dtv Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars zu „Find Me“.


Meine Meinung:

Vor etwa zwei Jahren hatte ich „Call Me By Your Name“ gelesen und natürlich habe auch ich mich nach dem Ende gefragt, was denn nun passiert. Wie, ob das mit Elio und Oliver weitergeht. Um so mehr habe ich mich auf diese Fortsetzung gefreut. 


Find Me ist in vier Teile aufgeteilt. Ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen und nur sagen, dass in den verschiedenen Teilen verschiedene Personen und Beziehungen im Vordergrund stehen. Dabei gab es für mich bessere und schwächere Parts. Insgesamt bin ich etwas unsicher, was ich von diesem Aufbau halten soll. 


Donnerstag, 16. Juli 2020

Die Leiche [Rezension]

Rezensionsexemplar*

Titel: Die Leiche
Autorin: Stephen King
Seiten: 256 Seiten
ISBN: 978-3453440319
Preis: 9,99€ 
Hier kommst du zum Buch

Klappentext

In einer heißen Sommernacht brechen der zwölfjährige Gordie und seine drei Freunde in die Wälder Maines auf. Die Leiche eines vermissten Jungen aus der Nachbarschaft soll dort irgendwo an den Bahngleisen liegen. Schon bald erfahren sie, dass Monster nicht etwa unter dem Bett oder im Schrank auf einen lauern, sondern sich in jedem von uns verstecken.

Meine Meinung

Da ich noch nie ein Buch von Stephen King gelesen hatte, der Autor definitiv aber auf meiner Will-ich-noch-lesen-Liste stand, dachte ich, dass sich eine Novelle wie „Die Leiche“ sicherlich gut dazu eigenen würde, Kings Schreibstil kennenzulernen. Die Ausgangssituation des Buchs finde ich außerdem sehr interessant - im Vordergrund stehen vier Jungs, die im Sommer 1960 ihrer Neugier nachgeben und sich auf den Weg machen, die Leiche eines Jungen zu finden. 

Auch der Verlauf der Geschichte konnte mich überzeugen und fesseln. Ich habe das Buch nur selten zur Seite gelegt und habe es in kürzester Zeit beendet. Dazu hat definitiv auch die tolle Atmosphäre beigetragen, die King in diesem Werk geschaffen hat. Leicht habe ich mich in einen Sommer der 60er in Maine versetzt gefühlt - gefüllt mit Hitze und jugendlichem Leichtsinn. „Die Leiche“ ist definitiv ein spannendes und unterhaltsames, vor allem aber sehr interessantes Buch. 

Sonntag, 7. Juni 2020

Fake Out. Homerun für zwei [Rezension]



Titel: Fake out - Homerun für zwei
Autorin: Eden Finley
Seiten: 344 Seiten
Preis: 12,00€ (Taschenbuch), 5,99€ (eBook)
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Queer Romance & Fake Dating - diese beiden Schlagworte haben eigentlich schon ausgereicht, um mich neugierig auf das Buch zu machen. An einem sonnigen Sonntag habe ich dann das Buch komplett durchgelesen...

Klappentext


„Es gibt einen einfachen Grund, warum ich nur selten nach Hause fahre: Ich bin ein Lügner."
Maddox O’Shay sitzt in der Klemme. Um der Heirat mit seiner Highschoolfreundin zu entgehen, hat er behauptet, schwul zu sein. Nun, fünf Jahre später, ist er zur Hochzeit seiner Ex eingeladen – mit seinem Freund. Doch den gibt es gar nicht, denn Maddox ist heterosexuell. Ein Alibifreund muss her!
Nur widerwillig lässt sich Damon von seiner Schwester dazu überreden, den Partner von Maddox zu spielen. Aber eine Hand wäscht die andere, und Maddox kann mit seinen Beziehungen Damons Karriere als angehender Spieleragent ordentlich in Schwung bringen. Außerdem: Achtundvierzig Stunden ein Pseudo-Paar – wie schwer kann das schon sein? Doch die Scharade hat ungeahnte Folgen, und die beiden müssen sich fragen, warum sie einander nicht mehr aus dem Kopf gehen …

Samstag, 25. April 2020

A Princess, stolen [Rezension]

Rezensionsexemplar*

Titel: A Princess, stolen
Autorin: Mila Olsen
Seiten: 312 Seiten
Preis: 12,90€ (Taschenbuch), 2,99€ (eBook) & kostenlos bei Kindle Unlimited
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Im ersten Kapitel lernt man Willa als elfjähriges Mädchen kennen. Sie lebt mit ihrem Vater und verschiedenen Angestellten in einem riesigen Anwesen, das sie nicht verlassen darf, und trauert um ihre Mutter, die vor einigen Jahren verstorben ist. Dann sieht sie einen Jungen auf der anderen Seite des Zauns und Eins kommt zum Anderen: Sie stiehlt sich vom Grundstück um Zeit mit ihm zu verbringen. Dann küsst er sie.

Als wir Willa wieder treffen ist sie 19 Jahre alt und es ist der Morgen ihrer Geburtstagsfeier. Doch die geht anders aus als erwartet - sie wird Opfer einer Entführung

Ich hatte von anderen Werken der Autorin großartiges gehört (weshalb meine Erwartungen vielleicht etwas zu hoch waren) und hatte unglaubliche Lust auf eine spannende Geschichte. Ich möchte nicht sagen, dass der Klappentext mehr verspricht, als das Buch halten kann, trotzdem wurde ich enttäuscht.

Sonntag, 8. März 2020

Die Nacht ist für uns [Rezension]

Rezensionsexemplar*

Titel: Die Nacht ist für uns
Autorin: Julia E. Dietz
Seiten: 264 Seiten
ISBN: 978-3863618131
Preis: 15,90€ (Taschenbuch), 13,99€ (eBook)


„Die Nacht ist für uns“ ist der zweite Band von „Glitzernde Nächte“, kann jedoch auch unabhängig davon gelesen werden - das habe ich nämlich getan. Ich werde in dieser Rezension daher nur auf Band 2 eingehen können und kann es natürlich nicht vermeiden, Band 1 zu spoilern. Wenn ihr also „vorne“ anfangen möchtet, seid gewarnt :)

Die Geschichte beginnt damit, dass der 18-jährige Timo nach Berlin kommt - zu seinem Freund Lennart, der ihn mit zu sich nach Hause nimmt und in seinem Zimmer einquartiert. Mit Lennart entdeckt Timo Berlin, das Leben in einer Großstadt, in der queere Menschen keine Ausnahme sind. Und er lernt Christoph, Lennarts besten Freund kennen, den er eigentlich ziemlich unsympathisch findet… Und dann ist da noch Sebastian, Timos bester Freund, den dieser zuhause in Kaltenbüttel zurück gelassen hat, obwohl er ihm eigentlich in seiner schwierigsten Zeit beistehen wollte. 

Was ich an diesem Buch geliebt habe, ist Berlin. Timos und Lennarts Leben, wie sie nachts feiern gehen, tagsüber die Stadt und ihre besonderen Ecken erkunden oder am See chillen. Wie die beiden nicht gerade in Geld schwimmen und das okay ist. Wie die Stadt beschrieben wird, das Leben dort, die queere Szene. Es ist echt und ungeschönt und realistisch (soweit ich als Dorfmädchen das beurteilen kann) und doch so, dass ich jetzt am liebsten in den Zug in Richtung Berlin fahren würde.