Mittwoch, 19. Juli 2017

Dark Matter (Rezension)

Titel: Dark Matter - Der Zeitenläufer

Autor: Blake Crouch

Verlag: Goldmann Verlag

Seiten: 416

Preis: 16,00 € (Broschur) 12,99€ (E-book)

ISBN: 978 3442205123

zum Buch




Inhalt (kopiert von der Verlagsseite):

„Bist du glücklich?“ Das sind die letzten Worte, die Jason Dessen hört, bevor ihn ein maskierter Mann niederschlägt. Als er wieder zu sich kommt, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten: „Willkommen zurück, alter Freund.“ Denn Jason ist in der Tat zurückgekehrt – doch nicht in sein eigenes Leben, sondern in eines, das es hätte sein können. Und in diesem Leben hat er seine Frau nie geheiratet, sein Sohn wurde nie geboren. Und Jason ist kein einfacher College-Professor, sondern ein gefeierter Wissenschaftler. Doch ist diese Welt real? Oder ist es die vergangene Welt? Wer ist sein geheimnisvoller Entführer? Und vor die Wahl gestellt – was will er wirklich vom Leben: Familie oder Karriere? Auf der Suche nach einer Antwort begibt Jason sich auf eine ebenso gefährliche wie atemberaubende Reise durch Zeit und Raum. Eine Reise, die ihn am Ende auch mit den dunklen Abgründen seiner eigenen Seele konfrontieren wird …


Meine Meinung:

Wir lernen Jason kennen, wie er ein glückliches und sorgenfreies Leben mit seiner Frau und seinem jugendlichen Sohn führt und mit ihnen in einem kleinen Haus wohnt. Obwohl es früher immer sein Traum gewesen war, ein bekannter Physiker zu werden und für seine Entdeckungen und Erfindungen Preise zu gewinnen ist er mit seinem Leben zufrieden wie es ist.
Als er nach einem merkwürdigen Abend wieder aufwacht ist er immer noch Jason und sieht auch noch so aus wie noch am Tag zuvor. Aber plötzlich soll er ein ganz anderes Leben leben. Er ist der berühmte Physiker, der er immer geträumt hatte zu sein, hat aber weder Frau noch Kinder.
Gemeinsam mit einer Frau, die ihn zu kennen scheint, ihm selbst aber kein bisschen bekannt vorkommt, begibt er sich auf die Suche nach der Antwort auf die frage, wie das alles hat passieren können.



Für mich ist es schwierig diese Rezension zu schreiben und ich habe es ziemlich lange vor mir her geschoben. Während des Lesens war das Buch zwar durchgehend spannend und interessant, aber nie so, dass es mich unglaublich fesseln konnte, und ich konnte mich auch nie wirklich lange auf die Geschichte rund um Jason konzentrieren.
Das Buch regt sehr zum Nachdenken an und ich habe viel darüber gegrübelt, was mit Jason passiert sein kann und mich gefragt, wie realitätsnah diese ganze Geschichte ist.

Ich versuche hier nicht zu spoilern, was etwas schwer werden könnte, aber die Theorie um die es in diesem Buch geht hat mich fasziniert. 
Jason als Protagonist des Romans hat mir gefallen. Man konnte seine Gedankengänge meist gut nachvollziehen und er ist ein sympathischer Charakter. Leider konnte ich außer zu ihm jedoch zu keinem der Personen wirklich eine Beziehung aufbauen, was teils sicherlich auch so gewollt war, das Buch aber deshalb manchmal ein bisschen einseitig und Jasons Gefühle unverständlich gemacht hat. Auch die Handlungen der anderen Charaktere fand ich teils etwas wahllos und nicht wirklich nachvollziehbar. Sicherlich kann man, insbesondere in komplizierten, ungewohnten Situationen, nicht immer nur logisch und sinnvoll handeln, das ist nur menschlich, aber ich hätte dann einfach ein bisschen mehr Erklärung dazu gebraucht, weil es für mich teils einfach nicht wirklich viel Sinn hatte.


Alles in allem kann ich jedoch sagen dass ein Roman in dieser Richtung was ganz Neues für mich war und mir wirklich gut gefallen hat. Es hat mich zum Nachdenken angeregt, während des Lesens, aber auch wenn ich das Buch gar nicht in der Hand hatte. Trotzdem gab es einige Dinge die mich ein bisschen gestört haben, weshalb für mich das Buch auch kein "Sucht-Potenzial" hatte, trotz Spannung. Ich gebe dem Buch gute 4/5 Sterne

Vielen Dank an das Bloggerportal / Randomhouse an die Bereitstellung des Buches als Rezensionsexemplar.


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